Xbox 360: Mafia II

Die ersten Spielminuten täuschen die Erwartung. Eine Schlacht im Zweiten Weltkrieg, Sizilien, Schrapnell und Rauch. Als Sühne für in der neuen Heimat begangene Straftaten muss Vito als GI in den Krieg. Eine Brise Call of Duty weht, dann ist der Krieg auch schon vorbei und Empire Bay hat Vito wieder. Heim zu Mutti, zu alten Freunden, die Vito nach Jahren in der Fremde mit ersten schmutzigen Jobs den Weg zurück auf die schiefe Bahn ebnen. Nach so viel Ereignissen und Handlung stellt sich langsam Ernüchterung ein. Autos knacken, von A nach B fahren und mit Waffengewalt Aufträge erledigen, das ist Sandboxing und die Grundmechanik von GTA (WP) – und doch hat 2K Czech (WP) hier etwas anderes geschaffen, als eine Variante von Rockstar Games‘ Open World Game, das im Amerika der 1940er Jahre spielt.

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Xbox 360: Call of Duty Black Ops

Der Stulli hatte den Laster gewarnt, aber old habits die hard. Den jüngsten Spross der Call-of-Duty-Serie, Call of Duty: Black Ops, gab es als UK-Import für unter 30 Euro (die magische Grenze), also her damit. Der Laster hing ohnehin gerade im brillanten Castlevania – Lords of Shadow fest und war in Stimmung für Bier und eine sinnentleerte Tötungsorgie.  Getötet wurde viel nur wirklich Freude kam nicht auf.

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Xbox 360: Kameo – Elements of Power

Es gibt vieles was man Kameo auf der XboX 360 nicht absprechen kann. Der Launch-Titel ist mittlerweile für einen Apple und ein altes Ei zu haben und macht auf einem anständigen HD-Fernseher auch heute noch Einiges her. Liebevolle Texturen, märchenhafte Animationen, detailreiche und weitläufige Landschaften, stimmungsvolle Musik. Wie Fable mit viel Zucker oben drauf. Man hüpft und klettert sich durch die Level, wechselt zwischen unterschiedlichen Figuren mit unterschiedlichen Fähigkeiten hin und her und amüsiert sich gar köstlich. Wenn, ja wenn die Perspektive nicht wäre. [Weiterlesen]