LEGO Boost nach seiner Blüte verwenden

Vor langer langer Zeit produzierte LEGO mit Boost programmierbare Robotic-Sets. Diese waren hinsichtlich ihrer Möglichkeiten im Vergleich zu den Sets der Mindstorms–Serie deutlich beschränkt, allerdings zugänglicher und günstiger.

Bereitet das Boost Programmierbare Roboticset (17101) mit der dazugehörigen App LEGO® BOOST für den Bau, die Steuerung und die Programmierung hier schon lange Freude, kam jüngst das Set Star Wars Boost Droide (75253) als günstiger Gebrauchtkauf hinzu.

Nach dem Auspacken: schockschwere Not. Die zugehörige „LEGO® Star Wars BOOST App“ mit Anleitung und der Möglichkeit für Steuerung und Programmierung ist mittlerweile nicht mehr im App Store erhältlich.

Immerhin gibt es die Bauanleitungen für die drei Modelle noch als PDF-Dokumente. Alternativ finden sich die Anleitungen auch über die App LEGO® Builder.

Die Liste der im Set enthaltenen Teile findet sich über den LEGO-Ersatzteilservice unter dem Link „Alle verfügbaren Teile für dieses Set anzeigen“.

Für die Steuerung der Star-Wars-Roboter muss man mittlerweile auf die App LEGO® Powered Up zurückgreifen. Über diese lässt sich auch die eigenständige Programmierung der Sets vornehmen („Erschaffen“). Allerdings darf man hier keine schnellen Erfolge erwarten, denn es gibt keine Anleitung.

Keine Ursache. Gern geschehen.

Nachtrag vom 27. Januar 2025: Die noch immer über Lego erhältliche drahtlose Fernsteuerung (88010) – eigentlich gedacht für die Steuerung der Powered-Up-Sets – eignet sich auch für die Fernsteuerung der Boost-Modelle. Dafür wird die Fernbedienung direkt mit den Hubs verbunden und steuert ein paar Motoren an. Diese können mit voller Kraft vor- und zurücklaufen, so dass die Steuerung etwas Übung erfordert. Über die grüne Taste in der Mitte lässt sich zwischen Motoren wechseln, beispielsweise der Kopf des Roboters drehen.

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