Backup-Setup

Weil der Sommer nicht kommt ein paar Worte zum Backup-Setup….

Das MacBook Pro sichert Unwiederbringliches per Time Machine auf eine externe 2,5“-Festplatte. Diese klemmt via USB an einer Synology Diskstation DS210j. So werden Dokumente, Bilder, Systemeinstellungen und E-Mails regelmäßig drahtlos gesichert. Geht es in den Urlaub, kann die 2,5“-Platte beim Nachbarn deponiert werden. Die Einrichtung einer externen Platte an einer Diskstation hat Mario Strehlow in seinem Blog sehr gut erklärt. Vielen Dank an dieser Stelle!

Musik, Filme und virtuelle Maschinen haben nach dem Dafürhalten des Lastern in einer (regelmäßigen) Time-Machine-Sicherung nichts zu suchen, denn sie fressen ganz schnell ganz viel Platz. Der Datenbestand an Mediendateien wird daher per Batch-Datei vom MacBook auf eine von zwei 2-TB-Platten gesichert („Zwischenlager | Gorleben“), die in der Diskstation verbaut sind. Das verwendete Skript baut auf den fantastischen rsync-Befehl auf und passt den Datenbestand auf der Diskstation dem auf dem MacBook an. Parameter gefällig? Bitte, gerne: -avr –update –size-only –delete-after –progress –timeout=30 –max-delete=100 –stats –log-file=name. Bei dieser Spiegelung werden alle Dateien von der Diskstation gelöscht, die auf dem MacBook nicht (mehr) vorhanden sind. So bleibt die Sicherung, im Gegensatz zur Time-Machione-Lösung, schlank(er).

Die zweite 3,5“-Platte in der Diskstation  („Endlager | Asse“) dient als Archiv. Hier wird alles abgekippt, was in absehbarer Zeit nicht benötigt wird, aber zu schade zum Wegschmeißen ist. Alle physikalischen Laufwerke an und in der Diskstation können per [cmd] + [k] eingebunden werden und hängen sich als zusätzliche Laufwerke in den Finder. Schattenseite der Drahtlosigkeit ist die schnarchlahme Geschwindigkeit, wenn größere Dateimengen kopiert werden, aber für Media-Streaming langt es immer.

Das Endstück des Setups bilden zwei abschaltbare externe 3,5“-Platten mit jeweils 2 TB Kapazität, die per USB an der DiskStation hängen. Einmal in der der Woche spiegelt die DiskStation die Inhalte von Synology-internem Zwischen- und Endlager auf die externen Platten, die ebenfalls im Urlaub an den Nachbarn zur Verwahrung gehen. Die Diskstation setzt auf die Dateiformate ext3 (WP) oder ext4 (WP), der Durchschnittsnachbar wird also, sollte er wirklich neugierig sein, beim Stöbern nicht weit kommen.

Unterm Strich liegen alle Daten in mindestens einfacher Sicherung vor. Eine Komplettsicherung des gesamten Datenbestandes kann per USB abgezogen und andernorts gelagert werden. Alle Daten stehen im Heimnetzwerk permanent zur Verfügung. Frau Laster hat auf Ihrer Windows-Kiste ein Tool laufen, dass die „Eigenen Dateien“ in das Zwischenlager spiegelt. Damit ist dann auch da alles in bester Butter.

2 Gedanken zu „Backup-Setup

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