The Goon 1-10 (Powell, Sniegoski, Parson)


Nach 20 Jahren holt Eric Powell sein Kind ‚The Goon‘ zurück in seinen Selbstverlag. Der Dark-Horse-Run war über weite Strecken unterhaltsam, aber am Ende auch am Ende. Leider ist Powells Label ‚Albatross Funny Books‘ aber dann am Ende kein Inkubator für einen zweiten Frühling sondern eine Gnadenwiese für die letzten Tage.

In lose zusammenhängenden Gesichten erzählt Powell in den ersten Ausgaben der Serie in bester ‚Gespenster Geschichten‘-Manier die Hintergrundgeschichten von Nebenfiguren, die er schließlich in einem Komplott zusammenführt. Leider nehmen die Nebenfiguren mehr Raum ein als der Goon oder Frankie, aber immerhin hat Powell das künstlerische Heft sicher hin der Hand. Ab der fünften Ausgabe geht dann alles bergab.

Powell lässt sich nicht nur von Tom Sniegoski beim Schreiben unterstützen, sondern gibt mit der fünften Ausgabe die Zeichnungen an Brett Parson ab. Mit dem Ende der ersten großen Erzählung und der achten Ausgabe zieht sich Powell dann vollständig auf die Rolle Präsentators zurück und überlässt das Ausfertigen der Handlung sowie Zeichnungen anderen – wobei Robert Langridge und Mike Norton keine Unbekannten sind, aber hier auch nichts beizutragen haben. Am Ende: Zeitverschwendung.

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