Hellboy and the B.P.R.D. – 1954: Ghost Moon 1-2 (Mignola & Robertson / Churilla)

Warum nicht mal China? Schließlich hat das B.P.R.D. mit Susan Xiang eine chinesische Telepathie im Team. Allerdings kommt sie aus Brooklyn und ist nicht mehr als eine Folie, um mit dem moralischen Zeigefinder auf ethnische Vorurteile zu zeigen. Man trifft sich in Hong Kong mit einem einem britischen Kollegen von klischeehafter Britizität (‚the operation went pear shaped‘). Es folgt die obligatorische Prügelei mit einem Pferde- und einem Rindermonster um ein Artefakt, nach dessen Zerstörung dann auch alles vorbei ist. [Weiterlesen]

Hellboy and the B.P.R.D. – 1955: Secret Nature (Mignola & Robertson/Martinbrough)

Alles geht schief in diesem One Shot. Die Illustrationen von Shawn Martinbrough sind so hölzern wie die Charaktere, mit denen Mignola und Robertson die Fabel ausstaffieren: Der junge gebildete B.P.R.D.-Kollege trifft auf einen alten rassistischen Südstaatenfarmer, dessen Vieh geschändet wurde. [Weiterlesen]

The Visitor – How and why he stayed 1-5 (Mignola & Robertson/Grist)

Jedes Wiedersehen mit Paul Grist ist ein freudiges Ereignis. Das markante aber gefällige Artwork fördert den Lesefluss ist aber treffliches Understatement, denn punktuell spielt Grist mit den Genrekonventionen und pfeift auf Panels. Die Story startet als ein schöner Einstieg in das Hellboy-Universum: Ankommen, Jugend und Adoleszenz von ‚Anung Un Rama‘ und die invasiven Pläne der Ogdru Hem. [Weiterlesen]

Jenny Finn 1-4 (Mignola & Nixey/Nixey & Dalrymple)

Dave Stewarts Farben stehen dem Mignola-Frühwerk gut. Troy Nixey fängt das viktorianische London wundervoll in all seiner Häßlichkeit ein. Zu Zerrbildern zerbeulte Gesichter, zerbeulte Körper und jede Menge vielpoppiger Tentakel. Mal wieder ein Hurenmörder, aber auch eine Fischseuche, die Menschen mutieren lässt, dass es Charles Burns eine helle Freude wäre. Doch es ist Stimmung statt Substanz. [Weiterlesen]