Hellboy and the B.P.R.D. – 1955: Occult Intelligence 1-3 (Mignola & Robertson/Churilla)

Der Dreiteiler eröffnet mit atmosphärischen Artwork von Brian Churilla, das sich jedoch mal als etwas lieblos herausstellt; der Mann mag Gesichter aber legt keinen Wert auf Hintergründe, was dämpft. Vor allem weil die malerischen Cover von Paolo Rivera viel mehr versprechen.

Auch inhaltlich enttäuscht die Episode. Von einander unterschiedliche Handlungsstränge strengen an; zumal keiner für sich genommen begeistert. Einzig die Spionage-Geschichte verankert die Geschichte im Hellboy-Universum, ist aber gänzlich verzichtbar.

Auch die Action ist bestenfalls lahm, wenn Hellboy sich durch Atomtests mutierte Leatherneck Schildkröten und Pelikane kloppt und die Folgen mitten in den Kampfszenen enden und anfangen. Wenn dann auch noch das Bild/Text-Verhältnis durch größtmöglich Variabilität zwischen Comic und illustrierter Geschichte wechselt, gibt das der Belanglosigkeit den Rest.

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