The Visitor – How and why he stayed 1-5 (Mignola & Robertson/Grist)

Jedes Wiedersehen mit Paul Grist ist ein freudiges Ereignis. Das markante aber gefällige Artwork fördert den Lesefluss ist aber treffliches Understatement, denn punktuell spielt Grist mit den Genrekonventionen und pfeift auf Panels. Die Story startet als ein schöner Einstieg in das Hellboy-Universum: Ankommen, Jugend und Adoleszenz von ‚Anung Un Rama‘ und die invasiven Pläne der Ogdru Hem.

Bald jedoch wollen Mignola/Robertson etwas Eigenes erzählen und das will so gar nicht zum Einstieg passen. Eine schmalzige und moralinsaure Erzählung über das Gute im Menschen und die Kraft der Liebe vor der Folie einer Demenzerkrankung. Erzählt aus den Augen eines edelmütigen Außerirdischen, der so mitreißend ist wie Marvels wasserköpfiger Uatu.

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