Xbox 360: Call of Duty Black Ops

Der Stulli hatte den Laster gewarnt, aber old habits die hard. Den jüngsten Spross der Call-of-Duty-Serie, Call of Duty: Black Ops, gab es als UK-Import für unter 30 Euro (die magische Grenze), also her damit. Der Laster hing ohnehin gerade im brillanten Castlevania – Lords of Shadow fest und war in Stimmung für Bier und eine sinnentleerte Tötungsorgie.  Getötet wurde viel nur wirklich Freude kam nicht auf.

Schon vor der ersten Mission sorgte die unruhige Rahmenhandlung, in der ein Soldat in einem Verhör saß und die Spielstufen in seinen Flashbacks abgebildet wurden,  für ein unruhiges Gefühl. Das verstärkte sich dann auch in den ersten Spielabschnitten, in denen man durch Havanna stürmte und aus einem russischen Gefängnis entkommen musste. Oberflächlich hektisches Feuerwerk. Nüchtern betrachtet ein ultra-lineares Nummernkabarett.

Spürbar war der Einfluss der Tryarch-Programmierer, die das maue Asien-Spektakel Call of Duty: World at War zusammengeklickt hatten. Die beiden Modern-Warefare-Teile von Infinity Ward waren atmosphärisch dichter, spielerisch abwechslungsreicher und kontroverser/geschmackloser.

Nach einem Wochenende leidlicher Unterhaltung bleibt einzig und allein die wohlige Erinnerung mit einem Kanonenboot zu Sympathy for the devil von den Stones bleiverspritzend den Mekong hinabgefahren zu sein. Nicht hierzulande übrigens, denn für die deutsche Version waren die Stones zu hart…

2 Gedanken zu „Xbox 360: Call of Duty Black Ops

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